Fußball-Bezirksliga Karl-Marx-Stadt 1972/73

Bezirksliga Karl-Marx-Stadt 1972/73
MeisterBSG Motor Germania Karl-Marx-Stadt
AufsteigerBSG Motor Germania Karl-Marx-Stadt
AbsteigerBSG Stahl Lugau
BSG Motor Hohenstein-Ernstthal
BSG Aufbau Aue-Bernsbach
BLK Blau-Weiß Gersdorf
BSG Lokomotive Zwickau
Mannschaften16
Spiele240
Tore757  3,15 pro Spiel)
Zuschauer139.400  581 pro Spiel)
TorschützenkönigGerber
(BSG Stahl Lugau; 22 Tore)
 Gelbe Karten203   0,85 pro Spiel)
 Rote Karten9   0,04 pro Spiel)
Bezirksliga Karl-Marx-Stadt 1971/72
DDR-Liga 1972/73
4 Staffeln der
Bezirksklasse Karl-Marx-Stadt ↓

Die Fußball-Bezirksliga Karl-Marx-Stadt 1972/73 war die 21. Austragung der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Karl-Marx-Stadt durchgeführten Bezirksliga Karl-Marx-Stadt. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Karl-Marx-Stadt und die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.

Die BSG Motor Germania Karl-Marx-Stadt sicherte sich ungeschlagen mit neun Punkten Vorsprung auf die BSG Fortschritt Krumhermersdorf den Bezirksmeistertitel und stieg direkt in die übergeordnete DDR-Liga auf.

In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die Vorjahresaufsteiger BSG Stahl Lugau und BSG Motor Hohenstein-Ernstthal sowie die BSG Aufbau Aue-Bernsbach nach fünfzehnjähriger Zugehörigkeit, die BLK Blau-Weiß Gersdorf nach elf Spielzeiten und BSG Lokomotive Zwickau nach vier Jahren ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die Sieger der Bezirksklassestaffeln – der Vorjahresabsteiger BSG Fortschritt Meerane (Staffel 2), die BSG Motor Ascota Karl-Marx-Stadt (Staffel 3) und die BSG Motor Marienberg (Staffel 4) als Bezirksliganeulinge – auf. Aus der Staffel 1 stieg der Zweitplatzierte die BSG Einheit Auerbach nach siebenjähriger Abwesenheit auf, da die Drittvertretung der BSG Wismut Aue als Staffelsieger durch den Abstieg der Zweitvertretung aus der DDR-Liga nicht mehr aufstiegsberechtigt war. Weiterhin kam aus der DDR-Liga die BSG Motor WEMA Plauen hinzu.