Fußball-Bezirksliga Magdeburg 1960
| Bezirksliga Magdeburg 1960 | |
| Meister | BSG Turbine Magdeburg |
| Aufsteiger | BSG Turbine Magdeburg |
| Absteiger | SG Aufbau/Empor Halberstadt SC Aufbau Magdeburg II BSG Stahl Calbe (Staffel 1) SG Dynamo Gardelegen BSG Traktor Havelberg BSG Empor Tangermünde (Staffel 2) |
| Mannschaften | 24 (2 × 12) |
| Spiele | 264 (2 × 132) (davon 2 strafverifiziert) |
| Tore | 1.035 (ø 3,95 pro Spiel) (ohne strafverifizierte Spiele) |
| ← Bezirksliga Magdeburg 1959 | |
| ↑ II. DDR-Liga 1960 6 Staffeln der Bezirksklasse Magdeburg ↓ | |
Die Fußball-Bezirksliga Magdeburg 1960 war die neunte Austragung (erstmals zweigleisig) der vom Bezirksfachausschuss (BFA) Fußball Magdeburg durchgeführten Bezirksliga Magdeburg. Sie war die höchste Spielklasse im Bezirk Magdeburg und die vierthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
In den Finalspielen um die Bezirksmeisterschaft standen sich die BSG Aktivist Staßfurt (Sieger der Staffel 1) und die BSG Turbine Magdeburg (Sieger der Staffel 2) gegenüber. Nach einem Unentschieden in Staßfurt, sicherte sich Magdeburg mit einem 3:0-Heimsieg ihren ersten Bezirksmeistertitel und stieg in die übergeordnete II. DDR-Liga auf.
In eine der untergeordneten Bezirksklassestaffeln stiegen die Vorjahresaufsteiger Aufbau/Empor Halberstadt, die Zweitvertretung von Aufbau Magdeburg, Dynamo Gardelegen, Traktor Havelberg und Empor Tangermünde sowie nach siebenjähriger Zugehörigkeit die BSG Stahl Calbe ab. Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die ersten fünf Mannschaften der Bezirksliga-Aufstiegsrunde auf. Dies waren die Bezirksliganeulinge Motor Mitte Magdeburg, Aktivist Gommern und Traktor Irxleben sowie der Vorjahresabsteiger die Zweitvertretung von Lokomotive Stendal und Einheit Salzwedel nach acht Spieljahren. Aus der II. DDR-Liga kamen nach drei Spielzeiten die BSG Einheit Burg und der Vorjahresaufsteiger BSG Chemie Schönebeck hinzu.