Fungistatikum

Ein Fungistatikum oder Fungistaticum (von lateinisch fungus, „Pilz“, und griechisch statikós, „zum Stillstehen bringend“) ist ein chemisches Mittel, welches das Wachstum und die Vermehrung von Mikromyzeten (Kleinpilzen) hemmt. Im Gegensatz zu Fungiziden tötet es diese jedoch nicht.

Beispiele für Fungistatika sind Nystatin, Griseofulvin, Trichomycin und Kaliumsorbat.

  1. Fungistatikum | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. In: Duden. Abgerufen am 5. Mai 2017.
  2. Eintrag zu Fungizide. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 16. Januar 2020.
  3. Karl Wurm, A. M. Walter: Infektionskrankheiten. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 9–223, hier: S. 55.
  4. Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives (JECFA), Monograph für Sorbate, potassium, abgerufen am 16. Februar 2026.