Funkstation am Herzogstand

Funkstation am Herzogstand
Ansicht der Stationsgebäude, 1925 (Links Maschinenhalle, Hintergrund Wohnhaus, Rechts Mitte Gästehaus der Oberpostdirektion, Rechts Vordergrund Schuppen) – Blick in Richtung "Stein" (zweiköpfiger Höhenzug und unterer Ankerpunkt der drei Antennen) auf das Betriebsgelände
Basisdaten
Ort: Am Herzogstand bei Schlehdorf
Land: Bayern
Staat: Deutschland
Höhenlage: 781 m ü. NHN
Koordinaten: 47° 37′ 43,5″ N, 11° 19′ 21″ O
Verwendung: Fernmeldeanlage
Abriss: Maschinen und Funkanlage demontiert: 1946, Abriss Gebäude (Maschinenhalle, Gästehaus, Wohnhaus): 1972
Daten zur Sendeanlage
Bauzeit: 1920–1927
Betriebszeit: 1927–1946
Wellenbereich: VLF-Sender
Rundfunk: LW-Rundfunk, MW-Rundfunk, KW-Rundfunk, UKW-Rundfunk
Sendetyp: Richtfunk
Positionskarte
Funkstation am Herzogstand

Die Funkstation am Herzogstand war eine Funkanlage, die von 1920 bis 1946 am Herzogstand in der Nähe von Kochel am See in Bayern errichtet und betrieben wurde. Die Anlage wurde von der C. Lorenz AG als unabhängiges Betriebsmittel für den Funkverkehr auf Längstwellen zwischen Deutschland und dem fernen Osten konzipiert, da die bestehenden Groß-Funkstationen hauptsächlich dem Verkehr nach Westen dienten.

Ab 1930 wurde die Einrichtung als Forschungs- und Versuchsstation der Technischen Hochschule München zur Ionosphärenforschung genutzt.