Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (GDW) ist ein Denkmal und eine Bildungsstätte zur Erinnerung an den gesamten deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die an der Berliner Stauffenbergstraße im sogenannten Bendlerblock (Ostflügel) untergebracht ist. Sie wird seit Januar 2026 von Julia Spohr geleitet, die in dieser Funktion Johannes Tuchel nachfolgte. Direkt neben der Gedenkstätte hat seit 1993 das Bundesministerium der Verteidigung seinen zweiten Dienstsitz.
Der weitere Ort der Hinrichtungen in Berlin-Plötzensee ist ebenfalls Teil der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Zudem betreibt die Gedenkstätte ein Museum in der ehemaligen Blindenwerkstatt von Otto Weidt in Berlin-Mitte und betreute bis 2017 dort auch die Gedenkstätte Stille Helden, deren Ausstellung seit 2018 in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zu sehen ist.
Die GDW betreibt eine Fachbibliothek, die nach Anmeldung der Öffentlichkeit zugänglich ist.
- ↑ Schließung und Erweiterung der Gedenkstätte Stille Helden ( vom 16. Februar 2018 im Internet Archive) im Portal Orte der Erinnerung 1933–1945. Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur in Berlin und Brandenburg, 16. Oktober 2017, abgerufen am 16. Februar 2018.