Gehlenit

Gehlenit
Gehlenit aus dem Fassatal, Südtirol, Italien
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Symbol

Gh

Chemische Formel Ca2Al[4][AlSiO7]
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Silikate und Germanate
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

VIII/B.02
VIII/C.02-015

9.BB.10
55.04.01.02
Kristallographische Daten
Kristallsystem tetragonal
Kristallklasse; Symbol tetragonal-skalenoedrisch; 42m
Raumgruppe P421m (Nr. 113)Vorlage:Raumgruppe/113
Gitterparameter a = 7,69 Å; c = 5,07 Å
Formeleinheiten Z = 2
Zwillingsbildung nach {100}, lamellar nach {001}
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 5 bis 6
Dichte (g/cm3) gemessen: 3,038; berechnet: 3,03
Spaltbarkeit deutlich nach {001}; undeutlich nach {110}
Bruch; Tenazität uneben, splittrig bis muschelig
Farbe farblos, braun, gelblich, grünlichgrau
Strichfarbe weiß bis grauweiß
Transparenz durchsichtig bis undurchsichtig
Glanz Glasglanz bis Fettglanz
Kristalloptik
Brechungsindizes nω = 1,670
nε = 1,660
Doppelbrechung δ = 0,010
Optischer Charakter einachsig negativ

Gehlenit ist ein eher selten vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silicate und Germanate“. Es kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung Ca2Al[4][AlSiO7] und entwickelt meist durchsichtige bis durchscheinende Kristalle von dicktafeligem oder kurzprismatischem Habitus und weißer, grauer oder gelblicher Farbe, aber auch körnige bis massige Mineral-Aggregate.

Gehlenit bildet mit Åkermanit eine vollkommene Mischreihe.

  1. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 320 kB; abgerufen am 5. Januar 2023]).
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