Gelbe Briefe
| Film | |
| Titel | Gelbe Briefe |
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| Produktionsland | Deutschland, Frankreich, Türkei |
| Originalsprache | Türkisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 128 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | İlker Çatak |
| Drehbuch | İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen |
| Produktion | Ingo Fliess |
| Musik | Marvin Miller |
| Kamera | Judith Kaufmann |
| Schnitt | Gesa Jäger |
| Besetzung | |
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Gelbe Briefe (türkisch: „Sarı Zarflar“, internationaler englischsprachiger Titel Yellow Letters) ist ein Spielfilm von İlker Çatak aus dem Jahr 2026. Das Drama erzählt von einem Künstlerpaar aus der türkischen Theaterszene, das aufgrund staatlicher Willkür und anscheinend regierungskritischer Äußerungen seine Arbeit verliert. Daraufhin muss es seine Werte hinterfragen und moralische Grenzen neu definieren. In der Folge werden die Ehe sowie die Beziehung zur jugendlichen Tochter auf eine harte Probe gestellt.
Die Hauptrollen in der internationalen Koproduktion zwischen Deutschland, Frankreich und der Türkei übernahmen Özgü Namal und Tansu Biçer. Das Werk in türkischer Sprache wurde in Deutschland gedreht. Berlin und Hamburg dienten als Ersatz-Drehorte für Ankara und Istanbul, was durch bildfüllende Schrifteinblendungen offengelegt wurde. Bewusst wurde auf Orientalismus verzichtet und es wurden Verweise auf die deutsche Geschichte eingestreut.
Gelbe Briefe wurde im Februar 2026 im Hauptwettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) uraufgeführt. Der Film gewann dort mit dem Goldenen Bären den Hauptpreis des Festivals. Im selben Jahr folgten neun Nominierungen für den Deutschen Filmpreis. Der reguläre Kinostart in Deutschland erfolgte einen Monat später, Anfang März 2026.
- ↑ Freigabebescheinigung für Gelbe Briefe. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüfnummer: 276434).