General der Kavallerie

General ...
(Heer bis 1945)
Arabeske
(OF6 bis OF9)
Aufnäher Tarnanzug
(Heer, Waffen-SS)

General der Kavallerie (kurz: GdK, in der Ansprache allgemein General) war bis zum 20. Jahrhundert eine hervorgehobener Dienstgrad in der Ranggruppe der Generale nicht nur in deutschsprachigen Streitkräften, sondern auch in Übersee (heute vergleichbar mit NATO-Rangcode OF-8).

In den deutschen Staaten Preußen, Bayern, Württemberg und Sachsen, ferner in Österreich-Ungarn, Großbritannien, Russland, Spanien und Japan gab es vier Generalsrangstufen: in aufsteigender Ordnung Generalmajor (GM), Generalleutnant (GL), General der Artillerie (GdA) / – Infanterie (GdI) / – Kavallerie (GdK) und Generaloberst. Darüber hinaus gab es in einigen Streitkräften – so z. B. in der deutschen Wehrmacht und der österreichischen k.u.k. Armee – den Spitzen-Dienstgrad OF-10 mit der Bezeichnung Generalfeldmarschall, Feldmarschall oder Marschall. Im Unterschied dazu führten beispielsweise die Streitkräfte in Frankreich und Italien nur drei Generals-Dienstgrade. In Belgien, Dänemark und Mexiko wiederum waren sogar nur zwei Dienstgrade in dieser Ranggruppe ausreichend.

Die Berufung als kommandirenender General eines Armeekorps oder vergleichbaren Großverbands war bis Ende des 2. Weltkriegs eine typische truppendienstliche Verwendungen für einen General der Artillerie, - Infanterie oder - Kavallerie.

Dienstgrad
niedriger:
Generalleutnant

General ...

(Admiral)
höher:
Generaloberst

Dem General der Kavallerie (-Infanterie, -Artillerie) war in der Regel der Befehl über ein Armeekorps (Kommandierender General) oder ein gleich hohes Amt anvertraut.