Geschlechtsangleichende Maßnahme
Geschlechtsangleichende Maßnahmen sollen dazu führen, die Identität einer Person so weit wie möglich und gewünscht an das erlebte Geschlecht anzupassen. Dieser Vorgang wird als Transition bezeichnet. Sie umfasst Gesundheitsdienstleistungen zur Veränderung der geschlechtsspezifischen körperlichen Eigenschaften und dient der Behandlung von Dysphorien, die ihre Ursache in einer bestehenden Geschlechtsinkongruenz haben. Die Transition umfasst aber auch soziale und juristische Maßnahmen bis hin zur Änderung des Kleidungsstils.
In seltenen Fällen (seltener als 3 % aus internen Gründen) wird nach durchgeführten Maßnahmen zur Transition das Vorgehen bedauert. Einzelne Personen brechen den Vorgang ab oder wünschen eine Umkehrung des Prozesses. Für diese Situation wurde der Begriff Re-Transition oder Detransition geprägt.
- ↑ ICD-11 für Mortalitäts- und Morbiditätsstatistiken (MMS). Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, abgerufen am 7. Dezember 2022.
- ↑ Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Transition. In: Regenbogenportal – Glossar. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2022, abgerufen am 7. Dezember 2022.
- ↑ Jack L. Turban, Stephanie S. Loo, Anthony N. Almazan, Alex S. Keuroghlian: Factors Leading to “Detransition” Among Transgender and Gender Diverse People in the United States: A Mixed-Methods Analysis. In: LGBT Health. Band 8, Nr. 4, 1. Juni 2021, ISSN 2325-8292, S. 273–280, doi:10.1089/lgbt.2020.0437 (nih.gov [abgerufen am 3. Februar 2025]).
- ↑ Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Retransition. In: Regenbogenportal:Glossar. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2022, abgerufen am 16. Dezember 2022.