Giraffen

Giraffen

Massai-Giraffenkuh mit Jungtier in der sambischen Savanne

Systematik
Überordnung: Laurasiatheria
Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
Familie: Giraffenartige (Giraffidae)
Gattung: Giraffen
Wissenschaftlicher Name
Giraffa
Brisson, 1762

Die Giraffen (Giraffa), bundesdeutsches und Schweizer Hochdeutsch: [ɡiˈrafə] , österreichisches Hochdeutsch: [ʒiˈrafɛ] (von arabisch جرافة ǧurāfa, vgl. Standardarabisch زرافة zarāfa, zurāfa), sind eine Gattung der Säugetiere aus der Ordnung der Paarhufer. Ursprünglich wurde ihr mit Giraffa camelopardalis und der Trivialbezeichnung „Giraffe“ nur eine einzige Art zugewiesen. Molekulargenetische Untersuchungen aus den Jahren 2016 und 2020 zeigen jedoch, dass die Gattung mehrere Arten mit zehn eigenständigen Populationen (davon eine schon ausgestorben) umfasst. 2025 bestätigte eine Studie der IUCN, dass die Gattung der Giraffen vier Arten umfasst: die Nord-Giraffe, die Netzgiraffe, die Süd-Giraffe und die Massai-Giraffe.

Bezogen auf die Kopf- und Halsposition stellen die Giraffen heute die höchsten landlebenden Tiere der Welt. Zur Unterscheidung vom verwandten Okapi (sogenannte „Waldgiraffe“) werden sie auch als Steppengiraffen bezeichnet.

  1. Giraffe | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. In: Duden. Abgerufen am 5. Mai 2020.
  2. Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Berlin: Akademie/dtv 1993, ISBN 3-423-03358-4, S. 451.