Glutathion
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Glutathion | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H17N3O6S | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 307,33 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
185–195 °C | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Wasser (100 g·l−1 bei 20 °C) und Dimethylformamid | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Glutathion (GSH), auch γ-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin, ist ein Tripeptid, das aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper. Gleichzeitig ist es eine Reserve für Cystein. Es handelt sich bei Glutathion nicht um ein echtes Tripeptid, da die Amidbindung zwischen Glutaminsäure und Cystein über die γ-Carboxygruppe der Glutaminsäure ausgebildet wird und nicht über die α-Carboxygruppe wie bei einer echten Peptidbindung.
Actinobakterien produzieren Mycothiol anstelle von Glutathion.
In Pflanzen dient Glutathion auch als Vorstufe für die Synthese von Phytochelatinen, die zur Entgiftung von Schwermetallen dienen.
- ↑ Eintrag zu GLUTATHIONE in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 28. Dezember 2020.
- 1 2 3 Datenblatt Glutathion bei Merck, abgerufen am 14. Dezember 2010.
- ↑ Eintrag zu Glutathion. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 5. Mai 2011.
- 1 2 3 Datenblatt Glutathione bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 13. Februar 2019 (PDF).
- ↑ Meinhart H. Zenk: Heavy metal detoxification in higher plants - a review. In: Gene. Band 179, Nr. 1, 1. Januar 1996, S. 21–30, doi:10.1016/S0378-1119(96)00422-2.