Grand Unified Bootloader

GRUB

Bildschirmfoto des GRUB-Menüs von Debian
Basisdaten
Maintainer Yoshinori K. Okuji
Entwickler Das GRUB-Team
Erscheinungsjahr 1995
Aktuelle Version 2.14
(14. Januar 2026)
Aktuelle Vorabversion 2.06-rc1
(12. März 2021)
Betriebssystem Installation: Unix-Derivate; Laufzeit: plattformübergreifend
Programmier­sprache C; Assembler
Kategorie Bootloader
Lizenz GPL 3+ (Freie Software)
deutschsprachig ja
gnu.org/software/grub

Der Grand Unified Bootloader (kurz GRUB, englisch für Großer Vereinheitlichter Bootloader) ist eine freie Bootloader-Software, die oft zum Starten von unixoiden Betriebssystemen wie z. B. Linux eingesetzt wird.

GRUB wurde innerhalb des GNU-Hurd-Projektes als Bootloader entwickelt und wird unter der GPL bereitgestellt. Aufgrund seiner höheren Flexibilität verdrängte GRUB in vielen Linux-Distributionen den traditionellen Bootloader Linux Loader (LILO) und bietet inzwischen die meisten Möglichkeiten, Linux zu booten. GRUB wird auch von Solaris 10 x86 und Nachfolgern benutzt.

In seiner gegenwärtigen Gestalt „GRUB 2“ ist er nach ersten Arbeiten um 2002 beginnend mit 2009 der voreingestellte Bootloader gängiger und seit 2014 der meisten Linuxdistributionen und eine komplette Überarbeitung der 0.9x-Reihe, die als „nicht mehr wartbar“ seit 2005 nicht neu herausgegeben und nach Vorstellung von GRUB 2 in GRUB Legacy (englisch legacy ‚Altlast‘, ‚Erbe‘, ‚Hinterlassenschaft‘) umbenannt wurde.

  1. www.gnu.org. (abgerufen am 29. September 2016).
  2. Daniel Kiper: GRUB 2.14 released. (abgerufen am 15. Januar 2026).
  3. GRUB 2.06 release candidate 1. 12. März 2021.
  4. 1 2 Roderick W. Smith: Managing EFI Bootloaders for Linux. 7. Juli 2018, abgerufen am 30. Juli 2025 (englisch).
  5. Grub2. In: Ubuntu documentation. Canonical, 18. Oktober 2023, abgerufen am 30. Juli 2025 (englisch).
  6. Releases/16/FeatureList. Fedora Projekt, 11. Juni 2012, abgerufen am 30. Juli 2025 (englisch).
  7. Daniel Kiper: GNU GRUB FAQ. GNU Projekt, 31. August 2021, abgerufen am 29. Juli 2025 (englisch).