Kanton Graubünden

Kanton Graubünden
Chantun Grischun (rätoromanisch)
Cantone dei Grigioni (italienisch)
Wappen Fahne
Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kürzel/Kontrollschild: GR
Amtssprache: Deutsch (75,2 %),
Rätoromanisch (13,9 %),
Italienisch (13,9 %)
Hauptort: Chur
Beitritt zum Bund: 1803
Fläche: 7105,30 km²
Höhenbereich: 254–4048 m ü. M.
Website: gr.ch
Bevölkerung
Einwohner: 206'730 (30. September 2025)
Einwohnerdichte: 29 Einwohner pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
21,2 % (30. September 2025)
Arbeitslosenquote: 1,6 % (31. Januar 2026)
Lage des Kantons in der Schweiz
Karte des Kantons
Politische Gemeinden des Kantons

Graubünden (Kürzel GR; schweizerdeutsch Graubünda, Bündnerland, rätoromanisch Grischun [ɡʁiˈʒun] oder (volkstümlich) Grischa, italienisch Grigioni [ɡriˈdʒoːni], französisch Grisons, lombardisch Grisun) ist ein Kanton der Schweiz und liegt vollständig im Gebiet der Alpen. Graubünden ist der einzige Kanton mit drei Amtssprachen: Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Er ist zudem der einzige mit Rätoromanisch und neben dem Tessin einer von zwei Kantonen mit Italienisch als offizieller Sprache. Der Kanton zählt zur Region Südostschweiz und zur Grossregion Ostschweiz. Der Hauptort und grösste Ort ist Chur.

Der Kanton Graubünden ging 1803 aus dem in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts sich herausbildenden Freistaat der Drei Bünde, einem zugewandten Ort der Alten Eidgenossenschaft, hervor. Der bedeutendste der Drei Bünde war der erstmals 1395 und erneut 1424 beschworene Obere oder Graue Bund, nach dem der heutige Kanton benannt wurde.

  1. Bevölkerungsstand am Ende des 3. Quartals 2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik BFS, 4. Dezember 2025, abgerufen am 26. Januar 2026.
  2. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Alter und Kanton, 3. Quartal 2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik BFS, 4. Dezember 2025, abgerufen am 30. Januar 2026 (siehe XLSX-Datei; 26 kB).
  3. Arbeitslosenzahlen. In: seco.admin.ch. Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 6. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026 (siehe Publikation «Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Januar 2026» vom 6. Februar 2026 (PDF; 406 kB; Seite 12)).