Großer Kellenberg
| Großer Kellenberg | ||
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| Blick von den Meller Bergen nordostwärts über den Aussichtsturm Friedenshöhe (Stuckenberg; bei Buer) zum Großen Kellenberg | ||
| Höhe | 208 m ü. NHN | |
| Lage | Landkreis Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland | |
| Gebirge | Wiehengebirge | |
| Dominanz | 0,8 km → Nonnenstein | |
| Schartenhöhe | 25,2 m ↓ Wasserscheide Glanebach/Drücke-Mühlenbach | |
| Koordinaten | 52° 15′ 53″ N, 8° 26′ 55″ O | |
| Topo-Karte | 1:25.000 (LGLN) | |
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| Gestein | Sandstein, Tonstein etc. | |
| Alter des Gesteins | Dogger, Malm | |
| Besonderheiten | Grabhügelfeld Großer Kellenberg, NSG Obere Hunte | |
Der Große Kellenberg ist eine 208 m ü. NHN hohe Erhebung im Wiehengebirge. Er ist die westlichste Erhebung auf dem Hauptkamm des bis 320 m hohen Gebirges, die höher als 200 m hoch ist, und die höchste im niedersächsischen Teil dieses Kamms. Die Erhebung liegt im Stadtgebiet von Melle im niedersächsischen Landkreis Osnabrück.
- 1 2 3 4 5 6 Geodatenviewer Niedersachsen (Hinweise)
- ↑ Sofie Meisel-Jahn: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden (= Institut für Landeskunde, Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung [Hrsg.]: Geographische Landesaufnahme 1:200 000 – Naturräumliche Gliederung Deutschlands). Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1959, DNB 456722270 (50 S., insbes. Blatt 85, Karte 1:200 000 [abgerufen am 2. Februar 2022] Nummernschlüssel: 532 Östliches Wiehengebirge mit Untereinheiten 532.0 Bad Essener Höhen, 532.1 Oldendorfer Berge, 532.2 Lübbecker Eggen, 532.3 Bergkirchener Eggen).
- ↑ Haupteinheitengruppen 39–57 (Östliche Mittelgebirge nebst Vorland, Niederrhein und Nordwestfalen). In: Emil Meynen, Josef Schmithüsen (Hrsg.): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. 6. Lieferung. Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1959, DNB 451803167, S. 609–882.
- ↑ Axel Ssymank: Neue Anforderungen im europäischen Naturschutz. Das Schutzgebietssystem NATURA 2000 und die „FFH-Richtlinie“ der EU. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Natur und Landschaft. Band 69, Nr. 9, 1994, ISSN 0028-0615, S. 395–406.
- ↑ Vgl. auch Biogeografische Regionen und naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 3. Februar 2022 (mit Karte und Erläuterungen zur Karte).
- 1 2 Geologische Übersichtskarte 1:500 000. In: NIBIS Kartenserver. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, abgerufen im Januar 2022.
- ↑ Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.0 Bad Essener Höhen“ der übergeordneten Haupteinheit „532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe „53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur Großregion „D36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
- ↑ Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Kalkstein, Tonstein, Mergelstein, Sandstein, Gips und örtlich Eisenerz; in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonstein, Schluffstein und Sandstein.