Harsweg
Harsweg Stadt Emden | |
|---|---|
| Koordinaten: | 53° 24′ N, 7° 12′ O |
| Höhe: | 1 m |
| Fläche: | 1,76 km² |
| Einwohner: | 943 (1. Juli 2020) |
| Bevölkerungsdichte: | 537 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1945 |
| Postleitzahl: | 26721 |
| Vorwahl: | 04921 |
| Lage von Harsweg im Emder Stadtgebiet | |
Harsweg ist ein Stadtteil von Emden, der am 1. Juni 2020 943 Einwohner auf einer Fläche von 1,76 km² zählte. Mit der Einführung statistischer Bezirke wird Harsweg zusammen mit Uphausen geführt. Dieser statische Bezirk hat 1836 Einwohner (Stand 2024).
Der Ort wurde 1945 eingemeindet und gehörte zuvor zum Landkreis Norden (seit 1932), davor zum Landkreis Emden. Der Name des Stadtteils leitet sich aus dem Altfriesischen ab und bedeutet Pferdeweg (hars = Ross und wei = Weg).
Im nördlichsten Stadtteil Emdens befinden sich ein umfangreiches Gewerbe- und Industriegebiet. Die Anschlussstelle Emden-Mitte der A 31 liegt in Harsweg. Die Anschlussstelle (laufende Nummer: 3) verfügt über eine separate Auf- und Abfahrt zum Emder Flugplatz. Durch den Stadtteil führt die (hier vierspurig ausgebaute) Bundesstraße 210 (Auricher Straße) von Emden nach Wilhelmshaven. Sie bildet die Hauptausfallstraße Emdens in Richtung Norden und gehört daher zu den am stärksten befahrenen Abschnitten von Bundesstraßen in Ostfriesland. Der Siedlungsschwerpunkt befindet sich westlich der Bundesstraße und östlich der parallel verlaufenden und heute abgebauten Strecke der Kreisbahn Emden–Pewsum–Greetsiel, an der Harsweg bis zur Betriebseinstellung im Mai 1963 einen Haltepunkt hatte. Der Haltepunkt Hinte-Harsweg lag an der Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole. Der Stadtteil wird im Westen vom Hinter Tief begrenzt.
Hier befindet sich außerdem ein Friedhof, der – wie früher üblich – an einer kleinen Warft angelegt wurde. Der Friedhof ist mittlerweile auf umliegende, ebenerdige Ländereien erweitert. Auf der Warft steht eine Friedhofskapelle, die jedoch nicht mehr als solche genutzt wird. Diese stammt vermutlich aus dem 15. bis 16. Jahrhundert.
Gleich in der Nähe des Friedhofs liegt ein landwirtschaftliches Nutzgebiet (Domänengelände).
- ↑ Stadt Emden: Statistikinfo 07/2020. (Statistikinfo/Online-Dokument [PDF]).
- ↑ Stadt Emden: Statistikinfo 07/2020. (Statistikinfo/Online-Dokument [PDF]).
- ↑ emderzeitung.de: Emdens Stadtteile - Harsweg (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive ) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Einwohner: Statistischer Bezirk Harsweg/Uphausen. In: Keck Atlas. Stadt Emden, abgerufen im September 2025.
- ↑ Arend Remmers: Von Aaltukerei bis Zwischenmooren – Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade. Verlag Schuster, Leer 2004, ISBN 3-7963-0359-5, S. 94.