Heimfindeverhalten
Als Heimfindeverhalten (auch: Heimfindevermögen; engl.: homing) bezeichnet man in der Verhaltensbiologie die angeborene Fähigkeit eines Tieres, von einem ihm unbekannten Ausgangspunkt in das eigene Revier oder zum eigenen Bau, Nest, Stall oder Heimatschlag zurückzukehren.
Eine befriedigende Erklärung für die neurobiologischen Mechanismen, die den Tieren das beobachtbare Heimfindeverhalten ermöglichen, ist bisher noch nicht gefunden worden. Bereits 1941 hatte aber ein niederländischer Ornithologe die bis heute gültige Vermutung geäußert, dass – wie bei den Zugvögeln – der Magnetsinn eine wichtige Rolle zu spielen scheint.
- ↑ Albert Daanje: Heimfindeversuche und Erdmagnetismus. In: Vogelzug. Band 12, 1941, S. 15–17.