Heinrich-Heine-Allee (Düsseldorf)

Heinrich-Heine-Allee
Straße in Düsseldorf
Heinrich-Heine-Allee (nördlicher Abschnitt am Hofgarten), Allee mit Fußweg in der Mittelachse
Basisdaten
Ort  Düsseldorf
Ortsteil  Stadtmitte
Angelegt  1806
Neugestaltet  1989
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Hofgartenrampe, Maximilian-Weyhe-Allee, Breite Straße, Kasernenstraße
Querstraßen  Ratinger Straße, Mühlenstraße, Ludwig-Zimmermann-Straße, Bolkerstraße, Elberfelder Straße, Flinger Straße, Theodor-Körner-Straße, Wallstraße, Grabenstraße, Trinkausstraße
Plätze  Heinrich-Heine-Platz, Grabbeplatz
Nummern­system 
Bauwerke  Breidenbacher Hof, Carsch-Haus, Kaufhof an der Kö, K20, Opernhaus, Wilhelm-Marx-Haus,
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung Hofgarten, Mittel-Grünstreifen
Länge 450 m

Die Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf ist eine vielbefahrene Nord-Süd-Achse in der Düsseldorfer Innenstadt. Wie aus dem Stadtplan von 1809 ersichtlich, wurden auf dem geschleiften und begradigten Ostbereich der Stadtbefestigung um 1805 diverse neue Straßen und der Stadtgraben angelegt. Zu den neuen Straßen gehörte auch eine neue Allee, die Heinrich-Heine-Allee, die entsprechend einem kaiserlichen Dekret vom 17. Dezember 1811 von Napoleon, ursprünglich zu einem Boulevard ausgebaut wurde. Die etwa 450 m lange und 40 m breite Straße wurde zuerst Boulevard Napoleon genannt. Nach Ende des Großherzogtums Berg 1813 wurde nach mehreren Namensänderungen ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts der Boulevard zur Alleestraße. Am 26. September 1963 wurde der Name Alleestraße nach Heinrich Heine geändert, da dieser in der unmittelbar angrenzenden Bolkerstraße geboren wurde.

  1. Kraus. In: 3. Jahrbuch der Düsseldorfer Geschichtsgesellschaft. Die Baugeschichte von Düsseldorf. 1888, S. [398]381.