Herongen
Herongen Stadt Straelen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 51° 23′ N, 6° 15′ O | |
| Höhe: | 29 (–70) m | |
| Fläche: | 11 km² | |
| Einwohner: | 2800[Ohne Beleg] | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1969 | |
| Postleitzahl: | 47638 | |
| Vorwahl: | 02839 | |
Lage von Herongen in Nordrhein-Westfalen | ||
Herongen (Südniederfränkisch/Kleverländisch: Heringe) ist eine Ortschaft der Stadt Straelen im Kreis Kleve im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Grenze zu den Niederlanden ist 2,5 km in westlicher Richtung entfernt.
Herongen – erstmals am 17. März 899 urkundlich erwähnt – hat ungefähr 2800 Einwohner und liegt an der Bundesautobahn 40 (Venlo–Ruhrgebiet), die südlich verläuft. Herongen grenzt als südlichster Teil des Kreises Kleve direkt an den Kreis Viersen.
Eine Besonderheit Herongens ist die für den Niederrhein ungewöhnliche Höhendifferenz innerhalb des kleinen Ortes. Aufgrund seiner idyllischen Lage wurde Herongen schon vor Jahrzehnten als „Perle des Südkreises“ bezeichnet. Das Gebiet Herongens ist zu einem großen Anteil von Wald bedeckt. Die südlich gelegenen „Heronger Buschberge“ erstrecken sich 4 km weit bis an die Ortsgrenze von Hinsbeck und laden zu ausgedehnten Spaziergängen zum Teufelsstein, zur Flootsmühle und zum Schürkesbach ein. Westlich der Heronger Buschberge erstreckt sich das Naturschutzgebiet Heronger Heide bis zur niederländischen Grenze. Der weitaus größte Teil der „Heronger Heide“ ist nicht frei zugänglich. Ein ehemaliges Militärgelände befindet sich innerhalb einer Einzäunung und wurde bislang nicht renaturiert. Auf großen Informationstafeln wird veranschaulicht, welche Wege in der „DBU-Naturerbefläche Herongen“ freigegeben sind.
Die Fietsallee am Nordkanal verläuft durch Herongen. Der etwa 100 km lange Radweg verläuft entlang des Nordkanals. Die nie fertiggestellte Kanalverbindung sollte den Rhein ab Neuss mit der niederländischen Maas bei Venlo verbinden und von dort bis Nederweert weitergeführt werden.
- ↑ Ortschaft Herongen. Abgerufen am 22. September 2025.
- ↑ Stadt Straelen / Stadtarchiv In: 1100 Jahre Herongen / 899 - 1999 (Seite 3), Straelener Schriftenreihe 2, 1999
- ↑ Neue Nutzung des Heronger Depots dauert noch. Deutsche Bundesstiftung Umwelt Naturerbe GmbH will die 180 Hektar übernehmen. RP-Online, 13. Mai 2019, abgerufen am 22. September 2025.
- ↑ Genuss, Respekt und Ruhe: Geben und Nehmen im Nationalen Naturerbe. Erhöhter Besucherdruck auf DBU-Naturerbefläche Herongen. Deutsche Bundesstiftung Umwelt, abgerufen am 22. September 2025.