Hochbunker Pallasstraße

Der Hochbunker Pallasstraße, auch als Sportpalast-Bunker bezeichnet, ist ein viergeschossiger Hochbunker in der Pallasstraße im Berliner Ortsteil Schöneberg, dessen Rohbau im Zweiten Weltkrieg fertiggestellt wurde. Er war nach Endausbau und Modernisierung in den 1980er Jahren bis 2010 als Zivilschutzanlage nutzbar und wurde als Lager für Notstandsware genutzt. Seit Mai 2002 wird der Bunker durch den Leistungskurs Geschichte der benachbarten Sophie-Scholl-Schule als „Ort der Erinnerung“, vom Kunstamt Tempelhof-Schöneberg und vom Verein Berliner Unterwelten als Veranstaltungsort genutzt; der Verein kümmert sich im Auftrag des Berliner Senats um die Wartung des Gebäudes. Die Entwidmung als Zivilschutzanlage wurde 2010 durchgeführt, seit 2011 steht er unter Denkmalschutz.

Das Gebäude liegt unweit der Potsdamer Straße und ist mit einem Flügel des auch als „Sozialpalast“ bekannten Pallasseums überbaut.

  1. Früher ein Bunker – heute ein Ort der Erinnerung. (Memento des Originals vom 29. September 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. AG Geschichte / Kunst der Sophie-Scholl-Schule, 31. Mai 2008; abgerufen am 21. April 2009.
  2. Christian van Lessen: Genug gebunkert. In: Der Tagesspiegel, 23. Juli 2007
  3. Hochbunker Pallasstraße. auf der Website des Bezirksamts, abgerufen am 25. November 2018