Pallasseum

Das Pallasseum (ursprünglich: Wohnen am Kleistpark) ist eine denkmalgeschützter Wohnanlage im Berliner Ortsteil Schöneberg des Bezirks Tempelhof-Schöneberg an der Pallasstraße, nahe der Potsdamer Straße. Der Name der Pallasstraße geht auf den preußischen Naturforscher Peter Simon Pallas zurück. Die Anlage wurde zwischen 1974 und 1977 nach Entwürfen der Architekten Jürgen Sawade, Dieter Frowein, Dietmar Grötzebach und Günter Plessow erbaut. Sie gilt als Berliner Beispiel für den architektonischen Stil des Brutalismus. Der Berliner Sportpalast, der den Ort zuvor eingenommen hatte, wurde am 13. November 1973 abgerissen. Die Wohnanlage trägt seit 2001 offiziell den Namen Pallasseum. Der Name wurde im Rahmen eines Bewohnerwettbewerbes ermittelt und wurde von der Eigentümergesellschaft offiziell übernommen. Seit 2017 steht die Wohnanlage unter Denkmalschutz.

  1. Bauwerke, Berlin Brutalism, abgerufen am 28. Juli 2022
  2. Brutalism in Berlin, Jan Dimog, thelink, 2017, abgerufen am 28. Juli 2022
  3. Stadtchronik: Was sonst noch geschah… 1970–1979 (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive), berliner-untergrundbahn.de