Hochmoor
Hochmoore – weiter gefasst auch Regenmoore, Regenwassermoore oder ombrotrophe Moore (von altgriechisch ὄμβρος ómbros „Regen“ und -troph „genährt“ in Analogie zu Begriffen wie eutroph und oligotroph), in Oberbayern auch Filze – sind mineralsalzarme, saure und nasse Moore, die vorwiegend aus Torf aufgebaut sind, ausschließlich durch Niederschlagswasser gespeist werden und sich über dem mineralischen Boden („uhrglasartig“) aufwölben. Sie sind Lebensraum für eine an diese extremen Bedingungen angepasste Flora und Fauna. Allerdings werden auch abgetorfte – und damit abgeflachte –, degenerierte, ehemalige Hochmoore mit einer niedermoorähnlichen Artenzusammensetzung häufig weiterhin Hochmoor genannt.
- ↑ Kurt Baldenhofer, Nicolas Marschall: Hochmoor. In: Lexikon des Agrarraums. 1. Januar 2025, abgerufen am 23. Februar 2025.
- ↑ Ernst Brunotte, Hans Gebhardt, Manfred Meurer, Peter Meusburger, Josef Nipper: Lexikon der Geographie. Spektrum, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-0416-9, Online-Ausgabe, Stichwort: Moore.