Holzfaserdämmplatte

Holzfaserdämmplatte
Herkunft
Rohstoffe Holz, z. T. Kautschuk, Paraffin, Bitumen
Primärenergieverbrauch (Herstellung) 600–785 kWh/m³
Materialeigenschaften
Wärmeleitfähigkeit λ fest: 0,040 W/(m·K)
flexibel: 0,040–0,060 W/(m·K)
Spezifische Wärmekapazität c 2100 J/(kg·K)
Rohdichte ρ fest: 110–250 kg/m³
flexibel: 40–60 kg/m³
Dampfdiffusionswiderstand μ fest: 5–10, flexibel: 1–2
Einsatz
Materialkosten ca. 20 €/m² bei 0,2 W/(m²·K)

Holzfaserdämmplatten, gelegentlich auch Holzweichfaserplatten oder Weichholzfaserplatten genannt, sind eine Art von Faserplatten, nämlich aus Holzfasern hergestellte Plattendämmstoffe, die meist zur Wärmedämmung der Außenhüllflächen eines Gebäudes eingesetzt werden. Teilweise werden sie auch im Trockenbau für die Konstruktion innerer Gebäudeteile (Wand, Boden) eingesetzt. Sie gehören zu den ältesten industriell hergestellten Naturdämmstoffen und wurden so bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hergestellt.

Nicht zu verwechseln sind sie mit den Holzwolle-Leichtbauplatten.

  1. Dämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen. Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, 2008, S. 9.
  2. Konstruktionen mit Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Kompetenzzentrum Bauen mit Nachwachsenden Rohstoffen, 2006, S. 20.
  3. Ingo Gabriel, Heinz Ladener (Hrsg.): Vom Altbau zum Niedrigenergie- und Passivhaus. Ökobuch-Verlag, 2008. S. 74–75, ISBN 978-3-936-89632-9.