Homberger Synode
Die Homberger Synode fand 1526 in Homberg (Efze) statt. An ihr nahmen Vertreter der geistlichen und weltlichen Landstände der Landgrafschaft Hessen teil, um in der Homberger Stadtkirche zu diskutieren, ob der protestantische Glaube in der Landgrafschaft einzuführen sei. Dessen großer Fürsprecher war Landgraf Philipp I., der auch Initiator der Versammlung war. Schließlich wurde die Landgrafschaft protestantisch, da die Mehrheit der Anwesenden auf der Synode Philipps Vorhaben unterstützte. Die infolge der Synode ausgearbeitete neue Kirchenordnung trat jedoch nie in Kraft, da sie dem Reformator Martin Luther als zu tiefgreifend erschien.
Zwei weitere Synoden fanden in der über Homberg herrschenden, landgräflichen Hohenburg im Jahr 1532 und 1533 statt.
- ↑ Folgesynoden auf der Hohenburg. Abgerufen am 27. Februar 2026.