House of One
| House of One | |
|---|---|
| Gründung | 2011 |
| Sitz | Berlin |
| Schwerpunkt | Errichtung eines interreligiösen Gebäudes (Kirche, Moschee und Synagoge unter einem Dach) |
| Vorsitz | Roland Stolte |
| Website | www.house-of-one.org |
Das House of One (englisch, nicht der Sprachnorm entsprechend; House of the One ließe sich übersetzen als: Haus des Einen) ist ein jüdisch-christlich-muslimisches Friedens- und Bauprojekt in Berlin.[veraltet] Die gleichnamige Stiftung plant nicht nur den Bau dieses einzigartigen Sakralbaus, sondern engagiert sich intensiv im interreligiösen Dialog und unterhält ein Bildungsangebot, das von Schulen, Organisationen oder Unternehmen stark nachgefragt wird. Die Bildungsarbeit wird unter der Überschrift „Interreligiös gegen Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit“ seit 2020 durch das Programm „Demokratie Leben!“ des Bundesfamilienministeriums gefördert.
Die Baukosten für das Gebäude des House of One werden auf 69,5 Millionen Euro beziffert. Davon kommen rund 45 Millionen Euro zu etwa gleichen Teilen vom Bund und von der Stadt Berlin, der Rest wird aus Spenden aufgebracht. Träger ist die gleichnamige Stiftung. Das House of One wird auf den Fundamenten der ehemaligen Petrikirche am Petriplatz im Berliner Ortsteil Mitte geplant. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und zu DDR-Zeiten abgerissen. Das House of One wird unter seinem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee beherbergen, errichtet rund um einen zentralen Begegnungsraum.
- ↑ Drei Religionen bauen gemeinsam. In: taz. Abgerufen am 25. Oktober 2015.
- ↑ Christian Latz: Abbruch und Aufbruch beim House of One in Berlin Mitte. 17. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
- ↑ „House of One“ – Ein Haus, drei Religionen am Petriplatz. In: Berliner Morgenpost. 3. Juni 2014.