Hybrider Krieg
Der Hybride Krieg oder „die hybride Kriegsführung beschreibt eine flexible Mischform der offen und verdeckt“ eingesetzten „regulären und irregulären, symmetrischen und asymmetrischen, militärischen und nicht-militärischen Konfliktmittel mit dem Zweck, die Schwelle zwischen den völkerrechtlich angelegten binären Zuständen Krieg und Frieden zu verwischen“. Die Grenze zu der nach den Genfer Konventionen verbotenen Heimtücke (Perfidieverbot) ist fließend. Russland, China und Iran nutzen geschickt kostengünstige, kommerziell verfügbare, neue Technologien (z. B. soziale Medien), um ihre eigenen Ambitionen und Machtziele voranzutreiben. Hybride Kriegsführung hat sich zu einem wirksamen, scheinbar risikoarmen Machtinstrument böswilliger Akteure entwickelt. Mehrere Mitgliedsstaaten der EU und der NATO gründeten zur Bewältigung der hiermit verbundenen Risiken das „Zentrum gegen hybride Bedrohungen“ in Helsinki.
- ↑ Florian Schaurer: Alte Neue Kriege – Anmerkungen zur hybriden Kriegsführung ( vom 12. April 2016 im Internet Archive). In: Bundesministerium der Verteidigung. August 2015. (PDF)
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- ↑ Hybride Bedrohungen auf bmvg.de abgerufen am 4. Dezember 2024.