Hypertrichose

Klassifikation nach ICD-10
L68 Hypertrichose

Inkl.: Verstärkter Haarwuchs Exkl.: Angeborene Hypertrichose Exkl.: Persistierende Lanugobehaarung

L68.1 Hypertrichosis lanuginosa acquisita
L68.2 Lokalisierte Hypertrichose
L68.8 Sonstige Hypertrichose
L68.9 Hypertrichose, nicht näher bezeichnet
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05
Klassifikation nach ICD-11
ED71 Hypertrichose
EC21.4 Genetisch veranlagte Hypertrichose
LD27.3 Genetische Syndrome mit Hypertrichose
EL10 Paraneoplastische Syndrome mit Beteiligung der Haut
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Als Hypertrichose, Hypertrichosis (altgriechisch ὑπέρ über, θρίξ Haar) oder Polytrichie bezeichnet man das Symptom einer über das übliche Maß hinausgehenden Haardichte bzw. Behaarung, die weder dem Altern noch dem Geschlecht oder der ethnischen Herkunft entsprechen. Es wird zwischen angeborenen und erworbenen Formen unterschieden, sowie zwischen generalisierter, lokalisierter und symptomatischer Hypertrichose. Eine spezielle Form der Hypertrichose wird als Ambras-Syndrom bezeichnet.

Generalisierte Hypertrichose betrifft den gesamten Körper mit Ausnahme der Fußsohlen und Handflächen. Die seit früheren Jahrhunderten bekannten und so genannten Haarmenschen waren bzw. sind hiervon betroffen.

Von der Hypertrichose abzugrenzen sind alle Formen hormonell bedingter Änderungen des geschlechtsspezifischen Behaarungstypes, bei Frauen als Hirsutismus bezeichnet.

  1. Diagnostik und Therapie Dermatologie. Hypertrichose Thieme, aufgerufen am 31. Oktober 2021
  2. Hans Wolff: Erkrankungen der Haare. Hypertrichosen. In: Gerd Plewig, Thomas Ruzicka, Roland Kaufmann, Michael Hertl (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie. ISBN 978-3-662-49546-9 (springermedizin.de [abgerufen am 31. Oktober 2021]).