IJsselmeer

IJsselmeer
Iselmar
Luftbild IJsselmeer mit den zwei Dämmen Abschlussdeich und Markwaarderdeich sowie den Poldern an der Südostseite
Geographische Lage nördl. Niederlande, zwischen Noord-Holland und Friesland
Zuflüsse IJssel, Zwarte Water, Eem, Hierdensche Beek, Amstel
Abfluss über zwei Schleusengruppen im Abschlussdeich ins Wattenmeer
Orte am Ufer Amsterdam, Almere, Edam-Volendam
Daten
Koordinaten 52° 50′ 0″ N,  20′ 0″ O
Tiefe unter Meeresspiegel -0,3 m NAP
Fläche ca. 1.100 km² (Wassersystem IJsselmeergebiet: ca. 1.900 km²)dep1
Volumen 5,06 km³
Maximale Tiefe 5,5 m (Val van Urk)
Mittlere Tiefe 4,6 m

Besonderheiten

aus der ehem. Zuiderzee entstanden

Karte vom IJsselmeer heute
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Das IJsselmeer (Eisselmeer, Ysselmeer; [ˌɛi̯səlˈmeːr] , westfriesisch Iselmar) ist der größte See der Niederlande. Zusammen mit dem Markermeer und dem Veluwerandmeer, einer Vielzahl weiterer Stillgewässer am Süd- und Ostrand, bildet die ausgedehnte Seenplatte auf der Fläche der ehemaligen Zuiderzee die IJsselmeer-Region (niederländisch IJsselmeergebied). Sie ist das größte zusammenhängende Süßwassergebiet Westeuropas und wurde zum „Nassen Herz“ der niederländischen Wasserwirtschaft. Über die Jahres ihres Bestehens ist die Region ein ausgeprägtes Wassersportrevier und beliebtes Urlaubsgebiet geworden, wodurch sie von großer Bedeutung für die Tourismusindustrie der Niederlande ist.

Die wasserwirtschaftlichen Anlagen und der Wasserstand der Seen und Flüsse in der Region werden verantwortlich gesteuert durch die staatliche Behörde Rijkswaterstaat, dem ausführenden Organ zum Bau und Unterhalt von Straßen und Wasserwegen beim Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft.

  1. IJsselmeer. In: rijkswaterstaat.nl. Rijkswaterstaat, 2025, abgerufen am 29. Mai 2025 (niederländisch).
  2. 1 2 3 Paul K. Baggelaar, C. J. van der Meulen (RIWA): Historische en toekomstige ontwikkelingen chloridebelasting in het traject Lobith tot Andijk (PDF; 6,8 MB), 2009, ISBN 978-90-6683-134-6
  3. Anm.: errechnet aus Fläche und mittlerer Tiefe