Industriepark Kalle-Albert

Der Industriepark Kalle-Albert, seit 2025 auch bezeichnet als Industriepark Wiesbaden, ist ein etwa ein Quadratkilometer großes Industriegelände in Wiesbaden. Er entstand 1997 aus dem Werk Kalle-Albert der Hoechst AG, das 1989 durch den Zusammenschluss des Werkes Kalle in Biebrich und des Werkes Albert in Amöneburg gebildet worden war. Auf dem Areal bestehen etwa 300 Produktions-, Technikums-, Labor- und Lagergebäude sowie Büro- und Freiflächen. Die ansässigen ca. 75 Gesellschaften gehören teilweise zur chemischen Industrie und beschäftigten Mitte 2025 insgesamt fast 6000 Beschäftigte. Eigentümer der Flächen und Betreiber der Infrastruktur, darunter Energieversorgungsanlagen für Strom, Dampf, Kälte, Kühlwasser und technische Gase, ist die InfraServ Wiesbaden. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Dyckerhoff-Werke.

Der Industriepark Wiesbaden besitzt einen Hafen, ein Kraftwerk und einen Anschluss an den Bahnhof Wiesbaden Ost sowie eine biologische Abwasserreinigungsanlage auf der Rheininsel Petersaue. Einige Betriebe fallen unter die Störfallverordnung (StöV, StFV) und unterliegen dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG).

  1. Infraserv Wiesbaden setzt auf Wachstum, faz.net vom 6. September 2025