Infantile Neuroaxonale Dystrophie

Klassifikation nach ICD-10
G23.0 Hallervorden-Spatz-Syndrom
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Infantile Neuroaxonale Dystrophie (INAD) ist eine seltene angeborene neurodegenerative Erkrankung mit Dystrophie der Neuroaxone im Kindesalter.

Synonyme sind: Seitelberger-Krankheit; INAD; INAD1; PLAN; Phospholipase A2-assoziierte Neurodegeneration

Die Bezeichnung bezieht sich auf die Erstautoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1952 durch den österreichischen Neuropathologen Franz Seitelberger.

INAD bzw. PLAN gehören zur Krankheitsgruppe der Neurodegeneration mit Eisenablagerung im Gehirn, früher Hallervorden-Spatz-Syndrom Als Sonderform (Atypische Form) von INAD gilt das Karak-Syndrom.

  1. Eintrag zu Infantile neuroaxonale Dystrophie. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. Bernfried Leiber (Begründer): Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band 2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
  3. F. Seitelberger: Eine unbekannte Form von infantiler lipoid-Speicher Krankheit des Gehirns. In: Proceedings 1st International Congress of Neuropathology, Rome, Sept. 8-13, 1952, Band 3. Rosenberg and Sellier, Turin 1954. S. 323–333.
  4. Eintrag zu Neurodegeneration mit Eisenspeicherung im Gehirn. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  5. Allison Gregory, Manju A. Kurian, Eamonn R. Maher, Penelope Hogarth, Susan J. Hayflick: PLA2G6-Associated Neurodegeneration. In: GeneReviews®. University of Washington, Seattle, Seattle (WA) 1993, PMID 20301718 (nih.gov [abgerufen am 13. Dezember 2021]).