Institut für Staatspolitik
Das Institut für Staatspolitik (IfS) war eine von 2000 bis 2024 bestehende private Einrichtung, die nach eigenen Angaben als Organisations- und Aktionsplattform für neurechte Bildungsarbeit dienen sollte. Es galt als maßgebliche Denkfabrik der Neuen Rechten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Landesverfassungsschutz Sachsen-Anhalt stuften die Gruppierung als „gesichert rechtsextrem“ und als verfassungsfeindlich ein. Das Institut war verbunden mit dem gemeinnützigen Verein für Staatspolitik. Seit 2024 firmieren Nachfolgeorganisationen unter den Namen Menschenpark Veranstaltungs UG und Metapolitik Verlags UG, wo die Zeitschrift Sezession erscheint.
- ↑ Spiegel Online: Kubitscheks Denkfabrik als „rechtsextreme Gruppierung“ eingestuft, Artikel vom 5. Oktober 2021, aufgerufen am 5. Oktober 2021
- ↑ https://www.tagesschau.de/inland/junge-alternative-verfassungsschutz-100.html
- ↑ Bundesamt für Verfassungsschutz stuft „Institut für Staatspolitik“, „Ein Prozent e. V.“ und „Junge Alternative“ als gesichert rechtsextremistische Bestrebungen ein. Pressemitteilung. In: Bundesamt für Verfassungsschutz. 26. April 2023, abgerufen am 26. April 2023.
- ↑ Impressum der Website des Instituts
- ↑ Rechtsextreme Denkfabrik wieder gemeinnützig, Zeit Online, 8. Mai 2020
- ↑ https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/hintergruende/DE/rechtsextremismus/das-netzwerk-der-neuen-rechten.html