Internationale Kommission zum Schutz der Elbe

Die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (kurz: IKSE) wurde am 8. Oktober 1990 in Magdeburg gegründet. Die Grundlage für die Schaffung der IKSE war die am selben Tag unterzeichnete völkerrechtliche „Vereinbarung über die Internationale Kommission zum Schutz der Elbe“.

  1. Diese Kommission ist nicht zu verwechseln mit der durch den Versailler Vertrag gegründeten Internationalen Elbkommission (Sitz: Dresden, engl. International Commission of the Elbe), die die Internationalisierung der Elbschifffahrt überwachte. Ihr gehörten zehn Mitglieder an, zwei für die Tschechoslowakei, sowie je eines für Anhalt, Belgien, Frankreich, Hamburg, Italien, Preußen, Sachsen und das Vereinigte Königreich. Für die Aufrechterhaltung der Schiffbarkeit waren allerdings nur die hier u. a. aufgezählten Anrainerstaaten zuständig. Cf.: Der große Brockhaus. Handbuch des Wissens in zwanzig Bänden. 15., völlig neubearbeitete Auflage. Band 5: Doc – Ez. F. A. Brockhaus, Leipzig 1930, S. 400ff., hier S. 402.