Interventionistische Linke
Die Interventionistische Linke (IL) ist eine Organisation der radikalen undogmatischen Linken, welche sich unter anderem in den Bereichen Antifaschismus, Antirassismus, Queerfeminismus, Klimaschutz, Gesundheitspolitik und Wohnungspolitik einbringt. Die IL versucht in breiten Bündnissen mit NGOs und linken gesellschaftlichen Akteuren in die Mitte der Gesellschaft hineinzuwirken und setzt als Protestform vornehmlich auf Zivilen Ungehorsam. Das Bundesamt für Verfassungsschutz betrachtet die IL als linksextremistisch und beobachtet sie. Die IL wurde 2005 gegründet und trat erstmals mit den Mobilisierungen zum G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 in der Öffentlichkeit auf. Sie beteiligt sich maßgeblich im Bündnis „Ende Gelände“. Die IL hat circa 900 Mitglieder in 23 Ortsgruppen.
- ↑ Verfassungsschutzbericht 2024. Archiviert vom am 4. Oktober 2025; abgerufen am 6. Dezember 2025.