iptables
| iptables | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Netfilter-Projekt-Team |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Aktuelle Version | 1.8.13 (4. März 2026) |
| Betriebssystem | Linux |
| Programmiersprache | C |
| Kategorie | Firewall |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| deutschsprachig | nein |
| netfilter.org | |
iptables ist ein Userspace-Programm zur Konfiguration der Tabellen (tables), die durch die Firewall im Linux-Kernel (bestehend aus einer Reihe von Netfilter-Modulen) bereitgestellt werden. Diese Tabellen enthalten Ketten (chains) und Regeln (rules). Verschiedene Programme werden gegenwärtig für unterschiedliche Protokolle verwendet; iptables beschränkt sich auf IPv4, für IPv6 gibt es ip6tables, für ARP ist es arptables, und mit ebtables gibt es eine Sonderkomponente für Ethernet-Frames.
Da iptables erweiterte Systemprivilegien benötigt, muss es als root ausgeführt werden. Auf den meisten Linux-Systemen ist iptables als /usr/sbin/iptables installiert. Dokumentation ist in den Manpages mittels man iptables einsehbar, sofern installiert.
Der Begriff iptables wird auch oft verwendet, um ausschließlich die Kernel-Komponenten zu beschreiben. x_tables ist der Name des Kernelmoduls, der den gemeinsamen Code aller vier Module (v4, v6, arp und eb) trägt, und das API für iptables-Erweiterungen bereitstellt. Folglich ist mit Xtables oft die gesamte Firewall-Infrastruktur gemeint.
- ↑ Pablo Neira Ayuso: iptables 1.8.13 release. 4. März 2026 (englisch, abgerufen am 12. April 2026).
- ↑ The iptables Open Source Project on Open Hub: Languages Page. In: Open Hub. (abgerufen am 3. September 2018).