Ismael Moreno Pino

Ismael Moreno Pino (* 15. Februar 1927 in Mérida; † 15. August 2013) war ein mexikanischer Anwalt, Diplomat und Autor. Er war Staatssekretär im mexikanischen Außenministerium und Botschafter von Mexiko. Nach der Kubakrise, die die Welt an den Rand eines umfassenden Atomkriegs gebracht hatte, setzte er sich aktiv für die Denuklearisierung in Lateinamerika und der Karibik ein. Besonders bemerkenswert war seine Rolle bei den Verhandlungen, die zum Abschluss des Vertrags von Tlatelolco führten, der 1969 unterzeichnet wurde. Dieser Vertrag verbot Atomwaffen in Lateinamerika und der Karibik. Moreno Pino war maßgeblich an diesen Verhandlungen beteiligt und arbeitete eng mit Alfonso García Robles zusammen. Garcia Robles erhielt später für seine Bemühungen den Friedensnobelpreis im Jahr 1982.

  1. Revista mexicana de política exterior. IMRED, 2000 (com.mx [abgerufen am 30. Juli 2022]).
  2. Len Scott, R. Gerald Hughes: The Cuban Missile Crisis: A Critical Reappraisal. Routledge, 2015, ISBN 978-1-317-55541-4 (com.mx [abgerufen am 30. Juli 2022]).
  3. Alfonso García Robles: The Denuclearization of Latin America. Carnegie Endowment for International Peace, 1967 (com.mx [abgerufen am 30. Juli 2022]).