Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Motto Veritati – „Der Wahrheit verpflichtet“
Gründung 1402 (Erstgründung)
1582 (Wiedergründung)
Ort Würzburg
Bundesland Bayern Bayern
Land Deutschland Deutschland
Kanzler Uwe Klug
Präsident Paul Pauli
Studierende 25.281 (WS 2025/26)
Mitarbeiter rd. 5100 (2025)
davon Professoren 479
Jahresetat 795,0 Mio. € (2024)
Drittmittel: 180,2 Mio. €
Netzwerke CG, DFH, German U15
Website www.uni-wuerzburg.de

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (kurz Universität Würzburg oder JMU), lateinisch Universitas Herbipolensis (auch Alma Julia Maximilianea und Alma Mater Julia zu Würzburg), gehört zu den ältesten deutschen Universitäten.

Im Jahr 1402 erteilte Papst Bonifaz IX. dem Würzburger Bischof Johann von Egloffstein das Privileg zur Gründung einer Universität in Würzburg. Die Gründung der Universität Würzburg war die vierte auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands und ist die älteste Universitätsgründung im heutigen Bayern. Die Gründung hatte jedoch nicht lange Bestand.

Nach einer langen Zäsur eröffnete am 2. Januar 1582 Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn feierlich die neubegründete Universität wieder. Auf ihn geht „Julius“ im seit 1803 bestehenden und im Verlaufe des Jahrhunderts noch mehrfach geänderten Namen Julius-Maximilians-Universität Würzburg zurück.

Der zweite Teil kommt vom bayerischen Kurfürsten und späteren König Maximilian I. Joseph. Die bayerische Volluniversität ist Mitglied der Coimbra-Gruppe. Sie gehörte 2020 zu den 19 ranghöchsten deutschen Universitäten und den 150 ranghöchsten weltweit.

Vor allem in Fächern wie Psychologie, Biologie, Chemie, Informatik, Medizin, Pharmazie und Physik genießt die Universität einen hervorragenden Ruf.

  1. uni-wuerzburg.de
  2. 1 2 Julius-Maximilians-Universität Würzburg: Universitätsleitung. Abgerufen am 17. Dezember 2023.
  3. 1 2 3 Zahlen und Fakten zur JMU. Universität Würzburg, abgerufen am 21. März 2026.
  4. Magdalena Frühinsfeld: Anton Müller. Erster Irrenarzt am Juliusspital zu Würzburg: Leben und Werk. Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie bis Anton Müller. Medizinische Dissertation Würzburg 1991, S. 9–80 (Kurzer Abriß der Geschichte der Psychiatrie) und 81–96 (Geschichte der Psychiatrie in Würzburg bis Anton Müller), S. 85 f.
  5. Schlaglichter – Universitätsarchiv. Abgerufen am 4. Juli 2022.
  6. Geschichte der Universität Würzburg. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 29. Februar 2016.
  7. ARWU World University Rankings 2020 | Academic Ranking of World Universities 2020 | Top 500 universities | Shanghai Ranking – 2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2019; abgerufen am 8. März 2021.
  8. World University Rankings. In: Times Higher Education (THE). 8. März 2021 (timeshighereducation.com [abgerufen am 8. März 2021]).
  9. QS World University Rankings by Subject 2016 – Psychology. In: Top Universities. 17. März 2016 (topuniversities.com [abgerufen am 24. September 2018]).
  10. Rankings – Universität Würzburg. Abgerufen am 24. September 2018.