Junge Welt
| junge Welt | |
|---|---|
| Beschreibung | deutsche Tageszeitung |
| Verlag | Verlag 8. Mai |
| Hauptsitz | Berlin |
| Erstausgabe | 12. Februar 1947 |
| Erscheinungsweise | täglich / Wochenende |
| Verbreitete Auflage | 23.100 (Mo.–Fr.)
29.000 (Sa.) Exemplare |
| (23.100 Mo–Fr; 23.600 Mi; 29.000 Sa) | |
| Chefredakteur | Nick Brauns, Daniel Bratanovic |
| Herausgeber | LPG junge Welt e. G. |
| Geschäftsführer | Sebastian Carlens, Jonas Pohle |
| Weblink | jungewelt.de |
| Artikelarchiv | kostenpflichtiges Archiv seit dem 19. März 1997 |
| ISSN (Print) | 0941-9373 |
Die Junge Welt (kurz JW, Eigenschreibweise junge Welt bzw. jW) ist eine überregionale marxistische Tageszeitung. Das Blatt war von seiner Gründung 1947 bis 1990 das Organ des Zentralrats der FDJ in der DDR. Im Jahr des Zusammenbruches der DDR erlebte es bis Dezember 1990 einen Auflagenrückgang von 1,6 Millionen auf unter 200.000. Es deckte inzwischen ein breiteres Spektrum vom Reformsozialismus bis zu orthodoxem Marxismus ab, doch verengte sich die Blattlinie ab 1997 auf Antiimperialismus und Antikapitalismus. Heute gilt sie als marxistisch-leninistisch und DKP-nah und wird vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft und beobachtet.
Sitz von Redaktion und Verlagsgenossenschaft ist Berlin.
- ↑ Mediadaten. (PDF; 1,8 MB) Anzeigepreislisten Nr. 33. In: jungewelt.de. 8. Mai GmbH, 1. November 2024, S. 2, 4, abgerufen am 21. April 2025.
- ↑ Dietmar Koschmieder: La lotta continua! Die Tageszeitung junge Welt bekommt ab Montag eine neue Geschäftsführung, Junge Welt, 29. November 2025, abgerufen am 17. Februar 2026.
- ↑ Zur Auflagenentwicklung 1990 siehe Michael Meyen, Anke Fiedler: Wer jung ist, liest die Junge Welt. Die Geschichte der auflagenstärksten DDR-Zeitung. Links, Berlin 2013, ISBN 978-3-86153-749-6, S. 263 f.
- ↑ Tageszeitung „junge Welt“: Beobachtung erlaubt, auf taz.de, abgerufen am 5. Februar 2024.