k·p-Methode

Die k·p-Methode (auch KP-Methode) ist eine störungstheoretische Methode der Quantenmechanik zur Berechnung der elektronischen Bandstruktur eines Festkörpers. Sie bietet eine Näherung der Lösung der Schrödinger-Gleichung für Elektronen in Halbleitern und anderen kristallinen Festkörpern. Die Methode erlaubt so auch das elektronische Verhalten von Bauteilen der Mikroelektronik zu simulieren.

Die Bezeichnung stammt daher, dass in den Energien der einzelnen Energiebänder ein Ausdruck der Form auftritt, also das Skalarprodukt aus dem Wellenvektor und dem quantenmechanischen Impulsoperator .

  1. E.O. Kane: Energy band structure in p-type germanium and silicon. In: Journal of Physics and Chemistry of Solids. Band 1, Nr. 1–2, September 1956, S. 82–99, doi:10.1016/0022-3697(56)90014-2 (englisch, elsevier.com [abgerufen am 22. Februar 2023]).