Preußische Akademie der Wissenschaften

Die Preußische Akademie der Wissenschaften war eine von 1700 bis 1945 in Berlin bestehende wissenschaftliche Einrichtung des Staates Preußen. Sie wurde nach einem Plan von Leibniz als Akademie durch den brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. unter dem Namen Kurfürstlich Brandenburgische Societät der Wissenschaften gegründet. Aufgrund ihrer Leistungen und ihrer Mitglieder gelangte sie zu weltweiter Berühmtheit. Zu ihren Mitgliedern gehörten unter anderem die Brüder Grimm, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Gottfried Wilhelm Leibniz, Lise Meitner, Theodor Mommsen, Albert Einstein und Max Planck.

Von der Teilung bis zur Wiedervereinigung Deutschlands stritten eine Ostberliner Akademie und Akademien in Westdeutschland um ihre Tradition, die seit 1992 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fortgesetzt wird. Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, eine freie Vereinigung von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftlern, steht ebenfalls in der Tradition der von Leibniz im Jahre 1700 gegründeten Brandenburgischen Sozietät der Wissenschaften, mit der sie historisch durch die über Jahrhunderte ununterbrochene Zuwahl ihrer Mitglieder und deren wissenschaftliches Wirken verknüpft ist.

  1. BBAW-Online: "Das Akademiegebäude Unter den Linden – Eine wechselvolle Geschichte" (abgerufen am 13. Februar 2026)
  2. bbaw.de