Königreich Gumma

Das Königreich Gumma war eines von mehreren Königreichen, die sich im 19. Jahrhundert in der Region Gibe in Äthiopien bildeten.

Im Osten wurde es durch eine Biegung des Didessa begrenzt. Der Fluss trennte es von Limmu-Ennarea im Nordosten sowie Gomma und Gera im Süden. Jenseits der nördlichen Grenze lagen verschiedene Stämme der Macha Oromo und im Westen die Sidamo.

Dieses ehemalige Königreich befand sich größtenteils auf einer Hochebene in einer mittleren Höhe von 2000 Metern über dem Meer. Schätzungen von 1880 zufolge lag die Bevölkerungszahl bei 50.000. Seine Bewohner waren als Krieger bekannt.

  1. Charles F. Beckingham, George W. B. Huntingford (Hrsg.): Some records of Ethiopia 1593–1646. Being extracts from The history of high Ethiopia or Arbassia by Manoel de Almeida. Together with Bahrey's History of the Galla (= Works issued by the Hakluyt Society. Ser. 2, Bd. 107, ISSN 0072-9396). Hakluyt Society, London 1954, S. lxxix.