KZ-Außenkommando Schlachters
Lage KZ-Außenkommando Schlachters in Bayern. |
Das KZ-Außenkommando Schlachters, von manchen auch KZ-Außenkommando Biesings genannt, war vom 5. April 1944 bis ca. 7. April 1945 eines der Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Es lag in Biesings, einem Weiler des Dorfes Schlachters, das zur Gemeinde Sigmarszell im Landkreis Lindau (Bodensee) gehört. Über die Ahnenerbe-Gesellschaft mit Hilfe des SS-Mitglieds und Arztes Sigmund Rascher (später unter Kurt Plötner) wurde es zur ethisch fragwürdigen Produktions- und Erprobungsstätte von experimentellen Medikamenten zur Steigerung von Blutgerinnung.
- ↑ Gernot Römer: Frühe Lager, Dachau, Emslandlager. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Band 2. C. H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52962-3, Schlachters, S. 481 f.
- ↑ Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG Nr. 1302 Schlachters, Kreis Lindau, Gemeinde Sigmarszell