KZ-Außenlager Kempten

Das KZ-Außenlager Kempten war vom 15. September 1943 bis 25. April 1945 eines der 169 Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. In ihm mussten mehr als 650 bis 850 männliche KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten. Zum Aufbau gezwungen wurden die KZ-Gefangenen durch die Schutzstaffel (SS), die auch den Betrieb sicherstellte. Die Inhaftierten in Kempten (Allgäu) wurden vor allem im Auftrag von BMW bei der Helmuth Sachse KG eingesetzt. Zusätzlich gab es im heutigen Kempten ein zweites KZ-Außenlager in Kottern-Weidach.

  1. Gleichzeitig 488 („Stärkemeldung“) bis 700 (Terrenoire), doch wurden allein ab Mai 1944 mind. 146 Kranke und Arbeitsunfähige mit 40 Transporten in das KZ Dachau abtransportiert und stets wieder „unverbrauchte“ KZ-Häftlinge aus Dachau zugeführt.