Kakufuku-Krieg
Tanaka Kakuei
Fukuda Takeo
Der Kakufuku-Krieg (japanisch 角福戦争 Kakufuku sensō) war ein Machtkampf in der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) Japans zwischen Tanaka Kakuei (Tanaka-Faktion) und Fukuda Takeo (Fukuda-Faktion) in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren. Höhepunkte der Auseinandersetzung waren die Wahlen zum Parteivorsitz 1972 und 1978, der „Vierzigtägige Streit“, als Fukudas Anhänger nach dem LDP-Mehrheitsverlust bei der Unterhauswahl 1979 gegen die von Tanaka gestützte Parteiführung unter Ōhira Masayoshi (Ōhira-Faktion) für Fukuda als Premierminister stimmten, sowie das durch das Fernbleiben von Fukudas Anhängern erfolgreiche Misstrauensvotum und die resultierende Unterhausneuwahl 1980, bei der Ōhira im Wahlkampf einen Erschöpfungstod starb.