Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz

Basisdaten
Titel:Gesetz über Musterverfahren in kapitalmarktrechtlichen Streitigkeiten
Kurztitel: Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz
Abkürzung: KapMuG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von: Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 GG
Rechtsmaterie: Verfahrensrecht, Kapitalmarktrecht
Fundstellennachweis: 310-27
Ursprüngliche Fassung vom: 16. August 2005
(BGBl. I S. 2437)
Inkrafttreten am: überw. 1. November 2005
Letzte Neufassung vom: Art. 62 Abs. 11 G vom 4. Februar 2026
(BGBl. 2026 I Nr. 33 vom 9. Februar 2026)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
10. Februar 2026
(Artikel 64 Abs. 1 G vom 4. Februar 2026)
GESTA: C090
Weblink: Text des KapMuG
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das deutsche Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) soll geschädigten Anlegern die Durchsetzung von Schadensersatz­ansprüchen erleichtern, indem es Musterverfahren wegen falscher, irreführender oder unterlassener öffentlicher Kapitalmarktinformationen, etwa in Jahresabschlüssen oder Börsenprospekten, ermöglicht. Im Musterverfahren können Tatsachen- und Rechtsfragen, die sich in mindestens zehn individuellen Schadensersatzprozessen gleichlautend stellen, einheitlich durch das Oberlandesgericht mit Bindungswirkung für alle Kläger entschieden werden.