Kaporner Heide

Die Kaporner Heide benannte ein Waldgebiet im südlichen Samland, das sich zwischen Fischhausen entlang des Nordufers des Königsberger Haffs bis vor Königsberg erstreckt. Heute heißt das Gebiet les Gorodskoj.

Es wurde vom Frischen Haff und der Pillauer Bahn begrenzt. Den Namen verdankte die Heide dem (damals) berühmten Grab von vier Rittern des Deutschen Ordens westlich von Königsberg (Preußen). In der Altpreußischen Sprache ist „kapurnei“ das Wort für Grabhügel. Am Haff lag Caporn, seit 1525 ein Amt des Hauptamts Schaaken.

  1. Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1