Kastell Aalen
| Kastell Aalen | |
|---|---|
| Limes | ORL 66 (RLK) |
| Strecke (RLK) | Rätischer Limes, Strecke 12 |
| Datierung (Belegung) | um 150/155 bis spätestens um 259/260 n. Chr. |
| Typ | Alenkastell |
| Einheit | Ala II Flavia milliaria |
| Größe | 277 × 214 m (= etwa 6,07 ha) |
| Bauweise | Stein |
| Erhaltungszustand | Fundamente der Principia und der Porta principalis sinistra gesichert |
| Ort | Aalen |
| Geographische Lage | 48° 50′ 8,1″ N, 10° 5′ 5″ O |
| Höhe | 447 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kastell Unterböbingen (südwestlich) |
| Anschließend | Kastell Buch (nordöstlich) |
Das Kastell Aalen war ein römisches Militärlager, das im 2. Jahrhundert nahe am Obergermanisch-Rätischen Limes, einem UNESCO-Weltkulturerbe, errichtet wurde und heute teilweise überbaut in der Flur Maueräcker auf dem Gebiet der Kreisstadt Aalen im Ostalbkreis in Baden-Württemberg liegt. Als größte Garnison am Rätischen Limes hat das für eine berittene Eliteeinheit (Ala miliaria) errichtete Kastell eine besondere Bedeutung. Für die Forschung sind auch die sechzehn ermittelbaren epigraphischen Zeugnisse von ausgesprochen hohem historischen Wert. Der heutige Stadtname Aalen könnte auf das lateinische Wort Ala zurückzuführen sein.
- ↑ Philipp Filtzinger, Dieter Planck, Bernhard Cämmerer: Die Römer in Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1976, ISBN 3-8062-0133-1, S. 203.