Kastell Arzbach
| Kastell Arzbach | |
|---|---|
| Limes | ORL 3 (RLK) |
| Strecke (RLK) | Obergermanischer Limes, Strecke 1 (Rhein-Lahn) |
| Datierung (Belegung) | trajanisch/hadrianische bis Mitte des 3. Jahrhunderts |
| Typ | Numeruskastell |
| Einheit | unbekannter Numerus |
| Größe | 79,20 m × 93,30 m = 0,7 ha |
| Bauweise | Stein |
| Erhaltungszustand | weitgehend überbaut |
| Ort | Arzbach |
| Geographische Lage | 50° 22′ 31,2″ N, 7° 44′ 44,3″ O |
| Höhe | 220 m ü. NHN |
| Vorhergehend | Kleinkastell Hillscheid (nordwestlich) |
| Anschließend | Kleinkastell „Auf der Schanz“ (südlich) |
| Rückwärtig | ORL 2a: Kastell Niederberg (westlich) ORL 4: Kastell Ems (südlich) |
Das Kastell Arzbach war ein römisches Kastell des Obergermanischen Limes, der im Jahre 2005 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes erlangte. Das heute nicht mehr sichtbare Bodendenkmal liegt am südlichen Rande der Ortsgemeinde Arzbach, die zum rheinland-pfälzischen Rhein-Lahn-Kreis gehört.
- ↑ Nach Margot Klee: Der Limes zwischen Rhein und Main. Vom Beginn des obergermanischen Limes bei Rheinbrohl bis zum Main bei Grosskrotzenburg. Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1, S. 50, ist Arzbach eine hadrianische Gründung. Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage, Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S. 105, hingegen schreibt von trajanischen Funden und nimmt ein Ende im Zusammenhang mit dem Limesfall (259/260) an.