Kastell Băneasa
| Kastell Băneasa I | |
|---|---|
| Limes | Dakischer Limes |
| Abschnitt | Limes Transalutanus A / IX / 49 |
| Datierung (Belegung) | Mitte 2. Jh. bis Mitte 3. Jh. |
| Typ | Auxiliarkastell |
| Einheit | unbekannt |
| Größe | 135 m × 135 m = 2,2 ha |
| Bauweise | Holz-Erde-Lager |
| Erhaltungszustand | kaum sichtbares Bodendenkmal |
| Ort | Băneasa/Salcia/Kreis Teleorman |
| Geographische Lage | 43° 56′ 9,2″ N, 24° 57′ 42,8″ O |
| Höhe | 92 m |
| Vorhergehend | Kastell Putineiu (A / IX / 48; südlich) |
| Anschließend | Kastell Roșiorii de Vede (A / IX / 51; nördlich) |
| Rückwärtig | Kastell Slăveni (A / X / 69; westnordwestlich) Kastell Tia Mare (A / X / 68; westlich) |
Unter dem Namen Kastell Băneasa versteht man zwei unmittelbar beieinander liegende römische Hilfstruppenkastelle auf dem Gebiet des Dorfes Băneasa in der Gemeinde Salcia im rumänischen Kreis Teleorman. Die beiden Militäranlagen liegen unmittelbar nebeneinander und befinden sich in der Region Große Walachei. In antiker Zeit waren sie Bestandteile des Dakischen Limes, konkret des Abschnittes Limes Transalutanus (Transalutanischer Limes; Limes jenseits des Olt). Administrativ hätten sie möglicherweise schon zur Provinz Dacia inferior gehört, später gehörten sie dann zur Dacia Malvensis. Gemeinsam mit insgesamt 277 Stätten des Dakischen Limes wurde das Kastell Băneasa 2024 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.
- ↑ Strecke/Abschnitt/Kastellnummer (nach Nicolae Gudea, 1997).
- ↑ Nicolae Gudea war noch von einem rechteckigen Grundriss von 126 × 180 = 2,27 ausgegangen. Nach Gudea, 1997.