Kastell Roșiorii de Vede
| Kastell Roșiorii de Vede | |
|---|---|
| Limes | Dakischer Limes |
| Abschnitt | Limes Transalutanus A / IX / 51 |
| Datierung (Belegung) | Mitte 2. bis Mitte 3. Jh. |
| Typ | Numeruskastell |
| Einheit | unbekannt |
| Größe | 47 m × 65 m = 0,3 ha |
| Bauweise | Holz-Erde-Lager |
| Erhaltungszustand | sichtbares Bodendenkmal |
| Ort | Roșiorii de Vede/Kreis Teleorman |
| Geographische Lage | 44° 3′ 40,6″ N, 24° 56′ 14,5″ O |
| Höhe | 88 m |
| Vorhergehend | Kastell Băneasa (A / IX / 48/49; südlich) |
| Anschließend | Kastell Gresia (A / IX / 53; nördlich) |
| Rückwärtig | Kastell Tia Mare (A / X / 68; südwestlich) Kastell Slăveni (A / X / 69; westlich) Kastelle von Reșca (A / X / 70; westnordwestlich) Acidava (A / X / 71; nordwestlich) |
Das Kastell Roșiorii de Vede ist ein römisches Numeruskastell auf dem Gebiet der Stadt Roșiorii de Vede im rumänischen Kreis Teleorman in der Großen Walachei. In antiker Zeit war es Bestandteil des Dakischen Limes, konkret des Abschnittes Limes Transalutanus (Transalutanischer Limes; Limes jenseits des Olt). Administrativ hätte es möglicherweise schon zur Provinz Dacia inferior gehört, später gehörte es dann zur Dacia Malvensis. Gemeinsam mit insgesamt 277 Stätten des Dakischen Limes wurde das Kastell Roșiorii de Vede 2024 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.
- ↑ Strecke/Abschnitt/Kastellnummer (nach Nicolae Gudea, 1997).
- ↑ Nach Țentea, Matei-Popescu, Călina, Rațiu (2022). Gudea (1997) beschreibt Abmessungen von 50 m x 51 m = 0,255 ha.
- ↑ Bei Gudea (1997) wird noch zwischen den Kastellen Roșiorii de Vede und Gresia ein Kastell Valea Urluii (Kastell A/IX/52) beschrieben. Marcu (2009) erwähnt das Kastell ebenfalls, bezieht sich aber ausschließlich auf Gudea. In der jüngeren Literatur von Țentea, Matei-Popescu, Călina, Rațiu (2022) ist von dem Kastell keine Rede mehr. Es gibt auch nirgendwo Bilder oder Karten, geschweige denn LMI- oder RAN-Codes.