Kastell Gresia
| Kastell Gresia | |
|---|---|
| Limes | Dakischer Limes |
| Abschnitt | Limes Transalutanus A / IX / 53 |
| Datierung (Belegung) | Mitte 2. bis Mitte 3. Jh. |
| Typ | Numeruskastell |
| Einheit | unbekannt |
| Größe | 50 m × 60 m = 0,3 ha |
| Bauweise | Holz-Erde-Lager |
| Erhaltungszustand | wahrnehmbares Bodendenkmal |
| Ort | Gresia/Stejaru/Kreis Teleorman |
| Geographische Lage | 44° 10′ 21,3″ N, 24° 55′ 4″ O |
| Höhe | 94 m |
| Vorhergehend | Kastell Roșiorii de Vede (A / IX / 51; südlich) |
| Anschließend | Kastell Ghioca (A / IX / 54; nordnordwestlich) |
| Rückwärtig | Acidava (A / X / 71; nordwestlich) Kastelle von Reșca (A / X / 70; westlich) Kastell Slăveni (A / X / 69; westsüdwestlich) Kastell Tia Mare (A / X / 68; südwestlich) |
Das Kastell Gresia ist ein römisches Numeruskastell auf dem Gebiet des Dorfes Gresia der Gemeinde Stejaru im rumänischen Kreis Teleorman in der Großen Walachei. In antiker Zeit war es Bestandteil des Dakischen Limes, konkret des Abschnittes Limes Transalutanus (Transalutanischer Limes; Limes jenseits des Olt). Administrativ hätte es möglicherweise schon zur Provinz Dacia inferior gehört, später gehörte es dann zur Dacia Malvensis. Gemeinsam mit insgesamt 277 Stätten des Dakischen Limes wurde das Kastell Gresia 2024 zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben.
- ↑ Strecke/Abschnitt/Kastellnummer (nach Nicolae Gudea, 1997).
- ↑ Bei Gudea (1997) wird noch zwischen den Kastellen Roșiorii de Vede und Gresia ein Kastell Valea Urluii (Kastell A/IX/52) beschrieben. Marcu (2009) erwähnt das Kastell ebenfalls, bezieht sich aber ausschließlich auf Gudea. In der jüngeren Literatur von Țentea, Matei-Popescu, Călina, Rațiu (2022) ist von dem Kastell keine Rede mehr. Es gibt auch nirgendwo Bilder oder Karten, geschweige denn LMI- oder RAN-Codes.