Kastell Oberdorf

Kastell Oberdorf
Alternativname Opia oder Opie
Limes ORL 67b (RLK)
Strecke (RLK) Alblimes
Datierung (Belegung) domitianisch (oder frühtrajanisch)
bis maximal in antoninischer Zeit
Vicus bis ins 3. Jahrhundert
Typ Kohortenkastell
Einheit unbekannte Kohorte
Größe etwa 153 × 118 × 160 × 137 m
(= ca. 1,7 ha)
Bauweise Holz-Erde-Lager
Erhaltungszustand überbaut
Ort Bopfingen-Oberdorf
Geographische Lage 48° 52′ 7″ N, 10° 20′ 30″ O hf
Vorhergehend ORL 66b Kastell Heidenheim (südwestlich)
Anschließend ORL 68a Kastell Munningen (östlich)

Das Kastell Oberdorf, das antike Opia oder Opie, ist ein römisches Grenzkastell des Alblimes. Die während des Prinzipats errichtete Anlage befindet sich mit dem zugehörigen Kastellvicus als Bodendenkmal in einem weitgehend bebauten Bereich von Oberdorf am Ipf, einem Ortsteil der Stadt Bopfingen im baden-württembergischen Ostalbkreis.

  1. Stempel des südgallischen Töpfers FLAVIVS GERMANVS auf glatter Sigillata. Nach Jörg Heiligmann: Der „Alb-Limes“. Ein Beitrag zur römischen Besetzungsgeschichte. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0814-X, S. 130 sowie Liste 10, Nr. 4 und Tafel 154, Abb. 16.